Mieten-oder-Kaufen-Rechner für Deutschland

Vergleichen Sie eine ähnliche Wohnung über denselben realistischen Zeitraum. Die Kreditrate ist nicht der gesamte Eigentümerkostenblock, aber auch nicht vollständig verloren. Deshalb wird nur der geschätzte Nettoverkaufserlös nach Restschuld und Verkaufsaufwand abgezogen.

Wohnszenario

Mit vergleichbarer Lage, Größe und Qualität arbeiten.

Szenario, keine rechtliche oder wirtschaftliche Prognose.

Beurkundeter Preis ohne separat erfasste Nebenkosten.

Zu Beginn gebundenes Kapital.

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler und Finanzierung passend zum Fall.

Rate des konkreten Finanzierungsplans.

Nicht umlagefähiges Hausgeld, Steuer, Versicherung, Instandhaltung und Sonderumlage.

Realistisch durchhaltbare Dauer.

Vorsichtiger Verkaufserlös abzüglich Restschuld, Verkaufskosten und möglicher Steuer.

Niedrigere Nettokosten

Miete, Kauf, Haltedauer und erwartetes Nettovermögen eintragen.

Kumulierte Miete

Nettokosten des Kaufs

Differenz im Szenario

Benötigtes Endvermögen für Gleichstand

Kurzantwort

Es gibt keine allgemeine Haltedauer, ab der Kaufen günstiger als Mieten ist. Das Break-even-Jahr ist der erste angenommene Verkaufszeitpunkt, an dem die Netto-Kaufkosten — Eigenkapital, Nebenkosten, Raten, Eigentümerkosten und Verkauf abzüglich Nettoerlös — die Nettomietkosten nach Ertrag des nicht eingesetzten Anfangskapitals nicht mehr übersteigen. Im transparenten Beispiel liegt dieser Punkt erst im Jahr 19; bei unverändertem Immobilienwert wird er innerhalb von 30 Jahren nicht erreicht.

Diese Angaben brauchen Sie

  • Kaufpreis und Kaltmiete wirklich vergleichbarer Objekte nach Lage, Fläche, Zustand und Energie
  • Eigenkapital, Kaufnebenkosten, Darlehen, Sollzins, effektiver Jahreszins, Laufzeit und Zinsbindung
  • Grundsteuer, nicht umlagefähiges Hausgeld, Versicherung, Instandhaltung und bekannte Sonderumlagen
  • Restschuld, Makler, Grundbuchlöschung, Vorfälligkeitsentschädigung und sonstige Verkaufskosten je Ausstiegsjahr
  • Wertentwicklung und Mietsteigerung als Bandbreiten statt Prognosen
  • Alternative Nettorendite auf Eigenkapital und Kaufnebenkosten
  • Realistische maximale Haltedauer; den Zeitraum nicht verlängern, nur damit Kaufen gewinnt

Formel

Für jedes Jahr N: Netto-Kaufkosten = Eigenkapital + Kaufnebenkosten + bis N gezahlte Kreditraten + Eigentümerkosten − [Immobilienwert in N × (1 − Verkaufskostensatz) − Restschuld]. Nettomietkosten = kumulierte Miete − Anlagegewinn des Anfangskapitals. Break-even ist das kleinste N mit Kaufkosten ≤ Mietkosten.

Rechenbeispiel

Kaufpreis 350.000 €, Eigenkapital 70.000 €, Kaufnebenkosten 35.000 €, Darlehen 280.000 € über 30 Jahre zu 3,5% und Rate rund 1.257 €. Jährlich fallen 4.500 € Eigentümerkosten an; Verkauf 4,5%, Wertentwicklung 1%, Kaltmiete 1.200 € mit 2% Steigerung und Alternativrendite 4% auf 105.000 €. Erst im Jahr 19 liegen geschätzte Kaufkosten von 210.948 € unter Mietkosten von 212.685 €, ein schmaler Abstand von 1.737 €. Das ist keine Marktprognose.

Sensitivitätsprüfung

Szenario Geänderte Annahme Ergebnis
Basisfall Zins 3,5%; Wert +1%; Verkauf 4,5% Erster Break-even im Jahr 19
Stabiler Immobilienwert 0% statt +1% Innerhalb von 30 Jahren kein Break-even
Niedrigerer Sollzins 2,75% statt 3,5% Erster Break-even im Jahr 15
Höhere Verkaufskosten 7% statt 4,5% Erster Break-even im Jahr 21
Höhere Vergleichsmiete 1.500 € statt 1.200 € Erster Break-even im Jahr 11

Grenzen der Rechnung

  • Das Break-even-Jahr ist ein Szenarioergebnis und keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Abschluss einer Finanzierung.
  • Der Rechner hält den Zins konstant, investiert nur das Anfangskapital und vereinfacht Anschlussfinanzierung, Steuern, Sanierungen, Sonderumlagen und monatliche Zahlungsdifferenzen.
  • Grunderwerbsteuer, Maklervertrag, Eigennutzung, Vermietung, Anschaffungsdatum und § 23 EStG können die Steuer- und Kostenlage verändern. Verwenden Sie Vertrag, Steuerberatung, Darlehensplan und WEG-Unterlagen.
  • Ein Kosten-Break-even beweist weder Tragbarkeit der Rate noch ausreichende Liquiditätsreserve.

Quellen und Prüfung

Zuletzt geprüft:

Dieser Rechner läuft in Ihrem Browser. Ihre Eingaben verlassen das Gerät nicht.

Häufige Fragen

Warum wird Endvermögen eingegeben?
Eigenkapital und Tilgung können beim Verkauf zurückkommen, aber nur nach Restschuld und Kosten. Nutzen Sie einen vorsichtigen Nettoerlös statt des erwarteten Bruttoverkaufspreises.
Sind entgangene Anlageerträge enthalten?
Nein. Rechnen Sie für Mieten ein separates Anlageszenario mit Nettorendite, Kosten, Steuer und Risiko, statt eine sichere Rendite zu unterstellen.
Welche Kaufnebenkosten gehören hinein?
Die konkrete Grunderwerbsteuer des Bundeslands sowie Notar, Grundbuch, mögliche Makler- und Finanzierungskosten. Pauschalen können den Einzelfall verfehlen.
Bedeutet ein positiver Kaufwert eine Empfehlung?
Nein. Mobilität, Arbeitsplatz, Liquidität, Zinsbindung, Sanierung und WEG-Risiken können wichtiger sein als eine kleine Rechendifferenz.