Gesamtkosten-Rechner: Elektroauto oder Benziner

Vergleichen Sie lieferbare Fahrzeuge und tragen Sie nur bestätigte Förderung ein. Deutsche Haushalts-, Arbeits- und Schnellladetarife unterscheiden sich stark; bilden Sie deshalb Ihren eigenen Lademix ab. Versicherung, Finanzierung und Wiederverkauf bleiben bewusst separate Szenarien.

Fahrzeuge und geplante Nutzung

Vergleichbares Angebot vor bestätigter Förderung.

Vergleichbare Größe und Ausstattung.

Null verwenden, wenn Anspruch oder Betrag nicht gesichert ist.

Eigene Historie einschließlich Privatfahrten.

Für beide Fahrzeuge gleich.

Gewichteter Mix aus Zuhause, Arbeit und öffentlichem Laden.

Klima, Tempo und Ladeverluste berücksichtigen.

Eigenes Szenario, keine Preisprognose.

Realistischen Praxisverbrauch nutzen.

Reifen, Inspektionen und erwartete Reparaturen.

Derselbe Kostenumfang.

Günstigere Option im Zeitraum

Preise, Fahrleistung und Energie eintragen.

Gesamtkosten Elektroauto

Gesamtkosten Benziner

Differenz im Zeitraum

Geschätzte Jahre bis zum Ausgleich der Mehrkosten

Kurzantwort

Ein E-Auto ist erst dann günstiger, wenn seine Gesamtkosten über Ihre tatsächliche Haltedauer niedriger sind. Vergleichen Sie gleichwertige Fahrzeuge mit Barpreis, tatsächlich bewilligter Förderung, Wallbox, Finanzierung, Strom oder Benzin, Versicherung, Wartung, Kfz-Steuer und Restwert. Im Fünfjahresbeispiel kostet das E-Auto 34.552 € und der Verbrenner 35.431 €; der Vorsprung von 879 € verschwindet bei teurem Ladestrom oder niedrigerem Restwert.

Diese Angaben brauchen Sie

  • Verbindliche Endpreise für zwei in Größe, Ausstattung und Nutzwert vergleichbare Fahrzeuge
  • Nur die nach dem Förderportal bestätigte Kaufprämie; bei offener Einkommens-, Familien- oder Fahrzeugprüfung zunächst null
  • Wallbox, Elektroinstallation, Zulassung, Finanzierung und weitere einmalige Kosten
  • Reale Jahresfahrleistung und geplante Haltedauer
  • Gewichteter Arbeitspreis für Hausstrom, separaten Autostromtarif, Arbeitgeber und öffentliches Schnellladen
  • kWh/100 km einschließlich Ladeverlusten sowie L/100 km im gleichen Fahrprofil
  • Versicherungsangebote, Wartung, Reifen und jährliche Kfz-Steuer für beide Fahrzeuge
  • Vorsichtige Restwerte bei identischem Alter und Kilometerstand

Formel

E-Auto-TCO = Kaufpreis − bestätigte Förderung + Anfangskosten + Jahre × (Strom + Versicherung + Wartung + jährliche Steuer) − Restwert. Verbrenner-TCO = Kaufpreis + Anfangskosten + Jahre × (Kraftstoff + Versicherung + Wartung + jährliche Steuer) − Restwert. Strom/Jahr = km × kWh/100 km ÷ 100 × (1 + Ladeverlust) × €/kWh. Kraftstoff/Jahr = km × L/100 km ÷ 100 × €/L.

Rechenbeispiel

Das E-Auto kostet 44.000 €, der Verbrenner 33.000 €; eine noch nicht bestätigte Prämie wird mit null angesetzt. Einmalige Kosten betragen 1.800 € und 1.000 €. Bei fünf Jahren, 15.000 km jährlich, 18 kWh/100 km, 10% Ladeverlust und 0,32 €/kWh entstehen 950 € Stromkosten im Jahr. 6,5 L/100 km zu 1,75 €/L ergeben 1.706 € Kraftstoff. Mit Versicherung, Wartung, Steuer und Restwerten von 23.000 € und 16.000 € liegen die TCO bei 34.552 € und 35.431 €: Das E-Auto liegt 879 € vorn.

Sensitivitätsprüfung

Szenario Geänderte Annahme Ergebnis
Basisfall 0,32 €/kWh; 1,75 €/L; 15.000 km/Jahr E-Auto 34.552 €; Vorteil 879 €
Teurer Ladestrom Gewichteter Strompreis 0,50 €/kWh E-Auto 37.225 €; Verbrenner 1.794 € günstiger
Teureres Benzin Benzinpreis 2,00 €/L Verbrenner 36.650 €; E-Auto 2.098 € günstiger
Bewilligte Förderung 3.000 € Kaufprämie tatsächlich bewilligt E-Auto 31.552 €; Vorteil 3.879 €
Niedriger E-Auto-Restwert Restwert nur 18.000 € E-Auto 39.552 €; Verbrenner 4.121 € günstiger

Grenzen der Rechnung

  • Das im Mai 2026 gestartete Förderprogramm staffelt den Zuschuss nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße. Tragen Sie den Bescheid ein; der Maximalbetrag von 6.000 € ist kein Standardrabatt.
  • Reine Elektrofahrzeuge mit Erstzulassung bis Ende 2030 können bis zu zehn Jahre, längstens bis Ende 2035, von der Kfz-Steuer befreit sein. Plug-in-Hybride sind anders zu behandeln.
  • Haushaltsstrom, Autostromtarif, Grundpreis, Blockierentgelt und Schnellladen müssen nach realem kWh-Anteil gewichtet werden. Ein einzelner Werbepreis reicht nicht.
  • Restwert, Versicherung und Haltedauer können einen kleinen Betriebskostenvorteil umkehren. Die Rechnung ist keine Kauf-, Förder-, Steuer- oder Finanzierungsberatung.

Quellen und Prüfung

Zuletzt geprüft:

Dieser Rechner läuft in Ihrem Browser. Ihre Eingaben verlassen das Gerät nicht.

Häufige Fragen

Soll eine mögliche Förderung eingetragen werden?
Im Basisszenario nur, wenn Berechtigung und Betrag hinreichend bestätigt sind. Sonst null verwenden und ein separates Förder-Szenario rechnen.
Welcher Strompreis ist richtig?
Der tatsächlich zusätzliche kWh-Preis Ihres Lademixes. Ein Haushaltsvertrag bildet öffentliches Schnellladen nicht ab; eigene Photovoltaik ist ebenfalls nicht pauschal kostenlos.
Sind Versicherung und Finanzierung enthalten?
Nein. Vergleichen Sie konkrete Angebote separat, weil Fahrzeugwert, Fahrerprofil, Zins und Laufzeit unterschiedlich wirken.
Was bedeutet der Break-even?
Er teilt die anfänglichen Mehrkosten durch die geschätzte jährliche Betriebskostendifferenz. Er ist keine Garantie für Restwert, Energiepreis oder Reparaturen.