Cashback-Break-even-Rechner für Kreditkartengebühren
Eine Gebührenkarte muss die kostenlose Alternative schlagen, die Sie tatsächlich nutzen könnten. Erfassen Sie nur ohnehin geplante Umsätze, bewerten Sie Punkte nach der realen Einlösung und entfernen Sie den Willkommensbonus bei der Verlängerung. Teilzahlungszinsen und Fremdwährungsentgelte gehören als Kosten in die Rechnung.
Karte, Alternative und berechtigte Umsätze
Auch sichere Zusatzkarten- oder Kontogebühren einbeziehen.
Nur Leistungen, die Sie ohnehin jedes Jahr kaufen würden.
Netto ohne Zusatzkäufe; in der Verlängerung nicht ansetzen.
Geplante Käufe nach Grenzen, Kategorien und Ausschlüssen.
Auf die erfassten Umsätze tatsächlich anwendbarer Satz.
100 bei vollem Geldwert; weniger bei unpassenden Punkten oder Gutscheinen.
Gebührenfreie Karte für dieselben Käufe.
Teilzahlung, Fremdwährung, Bargeld oder verknüpftes Konto.
Abstand zur gebührenfreien Karte
Gebühr, Umsatz und effektive Vergütung eintragen.
Effektive Jahresvergütung—
Nettowert bei Verlängerung—
Vergütung der Alternative—
Vorteil bei Verlängerung—
Nettowert im ersten Jahr—
Monatlicher Schwellenumsatz—
Kurzantwort
Eine Kreditkarte mit Jahresgebühr lohnt sich rechnerisch erst, wenn der Mehrertrag gegenüber einer realistischen kostenlosen Alternative die Nettogebühr deckt. Teilen Sie die Jahresgebühr nach Abzug sicher genutzter, wiederkehrender Leistungen durch den zusätzlichen Cashback-Satz. Bei 72 € Gebühr, 1 % Cashback und 0,25 % bei der kostenlosen Alternative liegt der Schwellenumsatz bei 9.600 € pro Jahr.
Diese Angaben brauchen Sie
- Jahresgebühr und mögliche Gebühr für Zusatzkarten bei der nächsten Verlängerung
- Tatsächlicher Cashback für ohnehin geplante, berechtigte Umsätze
- Vergütung der gebührenfreien Alternative
- Wert wiederkehrender Leistungen, die Sie sicher nutzen
- Umsatzgrenzen, Kategorien, Ausschlüsse und Verfallsregeln
- Sollzinsen, Fremdwährungs-, Bargeld- und Kontogebühren separat
Formel
Nettogebühr = Jahresgebühr − sicher genutzte wiederkehrende Leistungen; Mehrvergütung = Cashback der Gebührenkarte − Cashback der kostenlosen Alternative; Schwellenumsatz = Nettogebühr ÷ Mehrvergütung
Rechenbeispiel
Die Karte kostet 72 € im Jahr und vergütet 1 %, die kostenlose Alternative 0,25 %. Der Mehrertrag beträgt 0,75 Prozentpunkte. Ohne sicher nutzbare Zusatzleistung ergibt sich 72 € ÷ 0,0075 = 9.600 € berechtigter Jahresumsatz, also 800 € im Monat. Ist der zusätzliche Cashback auf 60 € gedeckelt, reicht Umsatz allein nie für die Jahresgebühr.
Sensitivitätsprüfung
| Szenario | Geänderte Annahme | Ergebnis |
|---|---|---|
| Niedrigere Gebühr | 48 €; 0,75 Prozentpunkte Mehrvergütung | 6.400 € berechtigter Umsatz |
| Basisfall | 72 €; 0,75 Prozentpunkte Mehrvergütung | 9.600 € berechtigter Umsatz |
| Kleinerer Vorteil | 72 €; 0,5 Prozentpunkte Mehrvergütung | 14.400 € berechtigter Umsatz |
| Deckel unter Gebühr | Zusätzlicher Cashback maximal 60 € | Kein reiner Umsatz-Break-even; 12 € sichere Leistungen fehlen |
Grenzen der Rechnung
- Ein einmaliger Willkommensbonus gehört nicht in die Verlängerungsrechnung. Im ersten Jahr zählt er nur, wenn der Mindestumsatz ohne Zusatzkäufe erreicht wird.
- Punkte, Meilen, Versicherungen und Loungezugang sind nur so viel wert, wie Sie tatsächlich nutzen würden.
- Die Rechnung setzt vollständigen Rechnungsausgleich voraus. Teilzahlungszinsen oder zusätzliche Ausgaben für Bonusziele können den gesamten Vorteil übersteigen.
Quellen und Prüfung
- BaFin — neutraler Kontenvergleich mit Kreditkartenentgelten
- Verbraucherzentrale — Unterschiede zwischen Kredit- und Debitkarte
Zuletzt geprüft:
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